Der Immobilienmarkt in der Städteregion in Zeiten von Corona

Privat und geschäftlich werden wir in diesen Zeiten häufig gefragt, wie sich der Immobilienmarkt in der Städteregion entwickelt. Die Sorgen sind groß, die Erwartungshaltung ist vielfach, dass die Nachfrage und damit die Preise sinken werden. Dies können wir aber - bis jetzt - so nicht bestätigen.

Die Anzahl der Exposéanfragen ist konstant hoch, wenn man den April 2019 mit dem 2020 vergleicht, sind die Zahlen sogar deutlich gestiegen.

Viele unserer Makler arbeiten vom Homeoffice aus, nehmen ihre Termine aber jedoch selbstverständlich wahr, auch wenn diese derzeit natürlich anders geplant werden und die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden müssen. Darauf haben sich die Interessenten und Eigentümer aber schnell eingestellt und man sucht gemeinsam nach Lösungen. Corona wird die Digitalisierung deutlich vorantreiben; wir ermöglichen jetzt z.B. für fast alle unserer Angebote virtuelle 360° Besichtigungen, arbeiten viel mit Video- und Telefonkonferenzen. Wenn man auf persönliche Treffen weitgehend verzichten muss, sind dies zusätzliche Vorteile eines professionellen Maklers oder Hausverwalters. Die Technik funktioniert sehr gut und wird sich sicherlich jetzt schnell weiter etablieren und Akzeptanz gewinnen.

Natürlich bleibt es seltsam, eine Kauf- oder Mietzusage nicht mehr mit dem sonst üblichen Handschlag besiegeln zu können – daran muss man sich wirklich gewöhnen, aber so ist es eben und wir hoffen alle, dass sich die Situation schnell wieder normalisiert.

Wir sehen derzeit jedenfalls eine stabile Nachfrage nach Wohnimmobilien und Anlageobjekten und glauben, dass dieser Markt auch mittel- und langfristig sicher durch die Coronakrise kommen wird.

Aachen und auch das Umland sind und bleiben attraktiv, sowohl als Wohnstandort als auch für eine Kapitalanlage.

Aachen im Mai 2020

Tobias Hermanns          Dietmar Röhrig

Mitglied im 
Immobilienverband Deutschland

Immobilienfortbildungs-
zertifikat 2019 

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